Wissen über Hunde

Können ist gut und Wissen ist notwendig. Was heisst Können? Gehorsams-Übungen bis hin zur Instrumentalisierung? Was heisst Wissen? Etliche Fachbücher gelesen und Hundekurse besucht zu haben? Ein Hütehund ist kein Terrier und trotzdem kann es sein, dass beide jagen? Ja sie tun es, nur auf unterschiedliche Art und Weise.

 

Hunde aus dem Tierschutz

Und doch funktioniert das alles Erlernte bei dem einem Hund eben nicht...!? Vielleicht einer aus dem Tierschutz/Auslandtierschutz? Alle Hunde bringen in «ihrem Paket» Genetik, Epigenetik, Erfahrenes und Erlerntes mit. Egal ob als Welpen vom Züchter gekauft, im Flegelalter aus 2ter Hand übernommen oder als erwachsenen Hund aus dem Tierheim/Shelter geholt. Egal ob Rassehund, Designer-/Hybridhund oder Mischling. Alle tragen sie bereits eine Funktionsweise ihres Verhaltens in sich! Und DIE muss von Beginn an mit gesunder Intuition fair geführt, gelenkt und/oder (um)gepolt werden. Das Wissen über die Lerntheorie des Hundes, der Genetik (Rasse/Mix), der Epigenetik (Herkunft) und das körpersprachliche Lesen der Hunde (Erfahrenes und Erlerntes) ist gefragt. Und ein gutes Bauchgefühl ist unentbehrlich. Für die Umsetzung dessen Allem ist des Menschen Ruhe, Klarheit und Konsequenz ein Muss!

 

Mehrhundehaltung

Und weil’s dann mit dem einen Hund so gut läuft, gesellt sich ein Zweiter, womöglich ein Dritter dazu und plötzlich funktioniert nichts mehr wie gehabt und erwünscht. Am Gartenzaun wird alles verbellt. Der Rückruf auf dem Spaziergang bleibt erfolglos. Des Nachbarn Hund wird vehement angegangen oder gar angegriffen. Sogar die eigene Katze wird im Hause gejagt. Zoff und Beissereien beim Leckerli verteilen. Kurz benannt: territoriales Verhalten, Gruppendynamik, gemeinsames Jagen, Ressourcenverteidigung … Haltung von mehreren Hunden verlangt einiges an geistiger wie körperlicher Beweglichkeit des Menschen. Und viel Wissen über das Wesen Hund.

Preis für Beratung und Begleitung: pro Stunde sFr. 75.--Angebrochene Stunden werden teilberechnet.